Nach jahrelangem Streit wurde am 23. August 2025 die Mohrenstraße in Berlin-Mitte in Anton-Wilhelm-Amo-Straße umbenannt. Den Initiatoren gilt „Mohr“ als rassistischer Begriff. Und Anton Wilhelm Amo als „erster afrodeutscher Akademiker“, über den es heißt, er sei als Junge im heutigen Ghana versklavt worden und als „menschliches Geschenk“ der Westindischen Kompanie an den Hof des Herzogs von Braunschweig-Wolfenbüttel gekommen.
Interview
Exklusiv: War die Umbenennung der Mohrenstraße rechtswidrig? Historiker enthüllt neue Dokumente
Der Historiker Michael Zeuske hat Quellen entdeckt, die die Umbenennung der Berliner Mohrenstraße infrage stellen. Im Interview sagt er, wie er sie fand und was sie bedeuten.
12 Min
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Michael Zeuske, Historiker und führender Experte für globale und atlantische Sklaverei
© Markus Wächter/Berliner Zeitung