Rund vier Wochen vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September liegt die Linkspartei in einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von t-online mit deutlichem Abstand auf Platz eins. Die Partei um Spitzenkandidatin Elif Eralp kommt auf 22 Prozent der Stimmen.
Den zweiten Platz teilen sich die aktuell regierende CDU mit Spitzenkandidat Stefan Evers und die von Kristin Brinker geführte AfD. Beide Parteien erreichen laut der repräsentativen Erhebung jeweils 18 Prozent.
Dahinter folgen die Grünen, die mit Bürgermeisterkandidat Werner Graf in die Wahl gehen, mit 16 Prozent. Die derzeit mitregierende SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Steffen Krach landet mit 12 Prozent abgeschlagen auf dem fünften Rang.
BSW und FDP würden mit 4 beziehungsweise 3 Prozent den Einzug ins Berliner Landesparlament verpassen. Auf sonstige Parteien entfallen 7 Prozent der Stimmen.
Rechnerische Mehrheiten für Dreierbündnisse
Da 14 Prozent der Wählerstimmen auf Parteien entfallen, die an der Fünfprozenthürde scheitern, ist eine absolute Mehrheit im Abgeordnetenhaus rechnerisch bereits bei rund 44 Prozent möglich. Für ein Zweierbündnis würde das nach den Umfragewerten nicht ausreichen.
Eine rot-grün-rote Koalition aus Linken, Grünen und SPD käme zusammen auf 50 Prozent und hätte damit eine klare Mehrheit. Auch eine von der CDU angeführte schwarz-grün-rote Koalition wäre mit 46 Prozent rechnerisch möglich.
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