Bundesregierung

Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen wünschen sich sofortigen Kanzlerwechsel

Laut einer Insa-Befragung für die Bild-Zeitung sind 64 Prozent der Meinung, dass Olaf Scholz noch in dieser Legislaturperiode von Boris Pistorius abgelöst werden sollte.

Team News dpa
2 Min
Kanzler Olaf Scholz (re.) im Gespräch mit Boris Pistorius 

Kanzler Olaf Scholz (re.) im Gespräch mit Boris Pistorius 

© Michele Tantussi/AFP

Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland würden sich laut einer Umfrage einen Kanzlerwechsel von Olaf Scholz zu Boris Pistorius (beide SPD) wünschen. Der Verteidigungsminister, der in Erhebungen zu den beliebtesten Politikern zuletzt regelmäßig vorn lag, sollte nach Ansicht von 64 Prozent in einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die Bild-Zeitung noch in der bis 2025 laufenden Legislaturperiode Scholz an der Spitze der Regierung ablösen. Dagegen sind 25 Prozent, elf Prozent wissen es nicht. Ein solcher Wechsel gilt allerdings grundsätzlich als sehr unwahrscheinlich.

Ein etwas wahrscheinlicheres Szenario, ein Duell zwischen Amtsinhaber Scholz und einem Herausforderer Friedrich Merz (CDU), würde der Umfrage zufolge knapp für Merz ausgehen, den bei einer Direktwahl des Kanzlers 26 Prozent bevorzugen würden. Für Scholz wären 23 Prozent. Und: 43 Prozent möchten keinen der beiden. Mit Pistorius im Rennen für die SPD würde sich der Ausgang umdrehen: 25 Prozent wären für Pistorius, 23 Prozent für Merz als Kanzler und wieder die große Mehrheit (39 Prozent) für keinen von beiden. In der Realität wird der Kanzler nicht direkt gewählt, sondern vom Bundestag.

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