Es war eine böse Überraschung: Seit einer Woche ist ein Abschnitt der Stadtautobahn in Charlottenburg gesperrt. Weil ein Riss im Beton einer Brücke über die Ringbahn immer größer geworden ist, sperrte die Autobahn GmbH des Bundes zwischen Kurfürsten- und Spandauer Damm die Fahrbahn in Richtung Norden. An diesem Mittwochmittag wollen Bund und Land Berlin vorstellen, wie der Verkehr während der Sperrung geführt werden soll. Doch das, was vom Konzept vorab bereits bekannt geworden ist, stößt im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf auf Kritik. „Das ist eine Nullnummer“, sagte Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger (Die Grünen) der Berliner Zeitung.
Verkehr
Umleitung für die gesperrte A100: Warum das Konzept für den Bezirk eine „Nullnummer“ ist
Schwerlastverkehr droht die Umleitung zu zerstören, warnt Stadtrat Schruoffeneger. Er fordert vom Land Berlin mehr Anstrengungen, das Chaos zu lindern.
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Das ist seit Montag die Verkehrsführung auf der A100 in Charlottenburg: Auf der Fahrbahn nach Süden wurde ein Fahrstreifen Richtung Norden abgeteilt – aber nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen.
© Sebastian Gollnow/dpa