Im Sommer des vergangenen Jahres kam ein in Deutschland noch ziemlich unbekannter Fußballprofi nach Berlin. Danilho Doekhi, in den Niederlanden bei Vitesse Arnheim Kapitän und Publikumsliebling, war trotz seines Daseins als Führungsspieler über die Landesgrenzen hinaus noch nicht wirklich in aller Munde.
Die ablösefreie Verpflichtung des 25-Jährigen, so viel weiß man inzwischen, hat sich als echter Transfer-Coup des 1. FC Union Berlin herausgestellt. Spätestens in der Rückrunde war Doekhi aus der Startelf nicht mehr wegzudenken, steuerte neben zuverlässiger Abwehrarbeit auch Torgefahr bei. Fünf Treffer (vier in der Bundesliga, einer in der Europa League) waren es in diesem Kalenderjahr.
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Klar, dass das Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt hat. „Ich fokussiere mich im Moment nur auf die Arbeit hier im Verein. Ich konzentriere mich darauf, für den Saisonstart in der Bundesliga fit zu werden. Aber wir wissen natürlich, wie schnelllebig das Fußballgeschäft ist. Deshalb ist es immer schwierig zu sagen, was in der Zukunft sein wird“, sagte Doekhi nun dem Kicker im Trainingslager in Bramberg (Österreich).
Der italienische Meister SSC Neapel soll seine Fühler nach dem Köpenicker Abwehr-Hünen ausgestreckt haben, weil Kim, bislang Abwehrchef der Neapolitaner, den Verein in Richtung FC Bayern verlassen hat.
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Gleichzeitig weiß er aber auch, dass er noch Verbesserungsbedarf im eigenen Spiel hat. „Ich glaube, der nächste Schritt nach einer guten Saison muss es sein, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. In der Defensive, aber auch im gesamten Team. Ich will den Zugängen bei der Integration helfen und dafür sorgen, dass in der Mannschaft eine gute Atmosphäre herrscht“, erklärt Doekhi.
Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, hatte im Kurztrainingslager in Bad Saarow die Bedeutung Doekhis für die Mannschaft erst hervorgehoben: „Er ist der Spieler, den wir am schwierigsten von allen gehen lassen würden.“ Mehr Lob geht eigentlich kaum.
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