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Umzug am Potsdamer Platz: Deutsche Bahn verlegt Zentrale

Jahrelang überblickten sie aus dem Bahntower Berlins Regierungsviertel. Nun haben die Beschäftigten des Staatskonzerns die Umzugskisten gepackt. Doch sie werden zurückkehren.

BLZ
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ARCHIV - Der Schriftzug mit Logo steht an der Zentrale der Deutschen Bahn in Berlin.

ARCHIV - Der Schriftzug mit Logo steht an der Zentrale der Deutschen Bahn in Berlin.

© Fabian Sommer/dpa/Symbolbild

Der Eigentümer Oxford Properties hatte im Herbst angekündigt, das Sony Center für 200 Millionen Euro neu herzurichten. Die Immobiliengesellschaft eines kanadischen Pensionsfonds und eine New Yorker Investmentgesellschaft hatten den Komplex 2017 für 1,1 Milliarden Euro übernommen. Kürzlich kündigte der norwegische Staatsfonds an, für 667 Millionen Euro die Hälfte der Anteile zu übernehmen.

Das Sony Center besteht aus acht Bürohäusern mit 112.000 Quadratmetern Mietfläche. Sie wurden vom japanischen Unterhaltungskonzern Sony auf dem früheren Todesstreifen der Berliner Mauer errichtet und im Jahr 2000 eröffnet. Alle Bürogebäude, ein Kino, Läden und Restaurants sollen nun aufpoliert werden, ebenso die Freifläche unter der stadtbildprägenden Zeltkuppel. Der Großteil der Arbeiten soll Ende 2023 abgeschlossen werden.

Im Bahntower werden etwa die Klima- und Belüftungstechnik erneuert, um den Kohlendioxidausstoß des Gebäudes zu senken. Der Konzern als Mieter will in etwa zwei Jahren zurückkehren. Darin werden dann 1500 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz haben, nahezu doppelt so viele wie zuletzt. Möglich machen das offenere Grundrisse mit Großraumbüros und mehr Homeoffice, wie ein Sprecher erklärte. Nicht verändert wird das Äußere des gläsernen Bürogebäudes, das der Architekt Helmut Jahn entwarf.

Die Deutsche Bahn hat rund 20.000 Mitarbeiter in Berlin. Ihr größter Standort ist ein Bürokomplex am Nordbahnhof, wo etwa 3900 Menschen arbeiten. Rund 800 Mitarbeiter haben ihre Büros im Hauptbahnhof.

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