„Zutiefst verstörende Gewalt“
„Der Bericht beschreibt zutiefst verstörende Gewalt gegen Kinder, die in einem Klima weitreichender Straffreiheit stattfinden“, sagte die UN-Sonderbeauftragte Virginia Gamba. Als zweitschwersten Verstoß nannte sie die Rekrutierung von Kindern. Zwischen November 2013 und Ende Juni 2018 seien 3377 Fälle dokumentiert worden, in denen Kinder in bewaffneten Gruppen eingesetzt worden seien. Dazu zählten Rebellengruppen wie die Freie Syrische Armee, aber auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und syrische Regierungstruppen.
Die Regierung in Damaskus habe zugesagt, die Rekrutierung Minderjähriger zu stoppen, teilten die UN mit. Die Sonderbeauftragte rief alle Konfliktparteien dazu auf, mit politischen Lösungen ein Ende des Konfliktes zu suchen und Kinder besser zu schützen. (dpa)
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