Holland-Wahl

Ungarn, Italien, jetzt die Niederlande – Europas neue Rechte rückt in die Regierung auf

Die Rechte hat sich gewandelt. Statt Antisemitismus bildet Antiislamismus den Kitt der Bewegung. Die offensive Betonung des Völkischen verstummt. Eine Analyse.

Peter Riesbeck
5 Min
Beifall für Geert Wilders in Den Haag am Tag nach der Wahl.

Beifall für Geert Wilders in Den Haag am Tag nach der Wahl.

© imago

Die Demonstration in Paris zählte mehr als hunderttausend Menschen. „Für die Republik, gegen den Antisemitismus“ lautete das Motto. Es galt Solidarität zu bekunden nach dem Terrorüberfall der palästinensischen Hamas auf Israel. Einer fehlte: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Dafür marschierte überraschend eine andere mit: Marine Le Pen, die Vorsitzende der rechtspopulistischen Bewegung Rassemblement National (RN) in Frankreich. Der Konflikt in Nahost bietet der neuen Rechten in Europa eine Chance, sich auf der richtigen Seite einzureihen.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*