Kommentar

Unglücksbringer Merz blieb dieses Mal zu Hause – und Zverev gewann die US Open

Zverev siegte in New York, weil der Kanzler-Fluch in Berlin festsaß. Friedrich Merz’ wertvollster Beitrag zum deutschen Sport war diesmal sein konsequentes Fernbleiben.

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Kanzler-Besuch mit Folgen: Friedrich Merz und Ehefrau Charlotte verfolgen das Wimbledon-Finale 2026. Es blieb Alexander Zverevs einzige Grand-Slam-Niederlage des Jahres.

Kanzler-Besuch mit Folgen: Friedrich Merz und Ehefrau Charlotte verfolgen das Wimbledon-Finale 2026. Es blieb Alexander Zverevs einzige Grand-Slam-Niederlage des Jahres.

© KIRILL KUDRYAVTSEV

Alexander Zverev hat in Flushing Meadows bewiesen, dass er zur absoluten Tennis-Weltspitze gehört, indem er den US-Amerikaner Ben Shelton in vier Sätzen niederkämpfte. Bundeskanzler Friedrich Merz verzichtete auf die Reise über den Atlantik, was sich für das deutsche Tennis als der wohl klügste Schachzug der laufenden Legislaturperiode herausstellte.

Man erinnert sich noch mit Schaudern an den Juli in Wimbledon, als Merz höchstpersönlich in der Royal Box Platz nahm, um bei Zverevs einziger Grand-Slam-Finalniederlage der Saison beizuwohnen. Die reale Gefahr bestand also durchaus wieder: Würde Merz sich zur Ablenkung von der aktuellen politischen Krise seiner Union wieder zu einem Sport-Finale mit deutscher Beteiligung wagen? Zum Glück tat er es nicht.

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