Christopher Trimmel: Es war heute ein wirklich guter Auftritt, insbesondere die erste Halbzeit. Ich glaube, es war eine gute Antwort auf das Spiel gegen Stuttgart. Wenn wir so weitermachen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir gewinnen.
Wenn man nach neun Niederlagen in der Kabine sitzt, ist es normal, wenn man nicht lacht und herumspringt. Man ist auch etwas niedergeschlagen. Das Kerngeschäft ist für uns Bundesliga, Champions League ist auch wichtig, dort kann man sich mit den besten Spielern messen, aber am wichtigsten ist für uns, dass wir in der Bundesliga wieder ankommen.
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Rani Khedira: Wenn du neunmal in Folge verlierst, kannst du nicht zufrieden sein mit der Situation. Trotzdem bin ich vollkommen einverstanden mit der Art und Weise, mit der wir heute gespielt haben. In der ersten Halbzeit haben wir vieles, oder fast alles von dem gesehen, was uns den letzten Monaten und Jahren stark gemacht hat. Wir hatten heute einen unfassbar starken Gegner, der sehr viele Tore schießt. In der ersten Halbzeit hatten sie keinen Torschuss, dann hatten sie mit einer halben Chance das Tor. Und das war heute der Unterschied zu uns. Wir müssen genauso weitermachen, wie wir es heute in der ersten Halbzeit gemacht haben. Wir müssen arbeiten, die Schnauze halten und dann auf dem Platz liefern.
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Urs Fischer: Kompliment an die Mannschaft. Ich glaube, dass es in einer solch schwierigen Situation, in der wir uns befinden, nicht selbstverständlich ist, ein solches Spiel zu zeigen. Es fühlt sich brutal an, nach 90 Minuten als Verlierer dazustehen. Es ist unheimlich bitter, aber irgendwo bin ich auch stolz. Die Mannschaft hat über die volle Spielzeit so ziemlich alles richtig gemacht.
Rudi Garcia (Trainer SSC Neapel): Das Wichtige war heute zu gewinnen. Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht, insbesondere in der ersten Halbzeit haben wir zu viele Bälle verloren. Der 1. FC Union Berlin ist stark im Kontern und auch physisch. Und es war wichtig für uns, ihr Spiel nicht zuzulassen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann besser gespielt und den Ballbesitz besser unter Kontrolle gehabt. Das Tor hat mir dann gefallen, nicht nur wegen der Vorlage von Kwaratshkelia und die Bewegung von Raspadori im Strafraum, aber auch die zwei Balleroberungen in wenigen Sekunden in derselben Aktion.
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