Kolumne

Union-Legende zeigt sich skeptisch: „Drinbleiben kann nur das Ziel sein“

Der 1. FC Union Berlin will in der neuen Saison attraktiveren Fußball spielen. Eine Legende des Klubs backt sportlich erst mal kleinere Brötchen.

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Nur nicht in Schieflage geraten: Trainer Mauro Lustrinelli und der 1. FC Union Berlin stehen vor der nächsten schwierigen Saison.

Nur nicht in Schieflage geraten: Trainer Mauro Lustrinelli und der 1. FC Union Berlin stehen vor der nächsten schwierigen Saison.

© Matthias Koch/Imago

Die ersten Dialoge, die am zurückliegenden Sonnabend am Ufer der Spree gegenüber dem Berliner Dom zu hören waren, erinnerten stark an ein Klassentreffen ehemaliger Schüler oder Studenten. „Mensch, wer bist du denn?“ oder „Entschuldige bitte, dass ich dich nicht gleich erkannt habe!“ Oder auch: „Du siehst aber noch gut aus!“ Später wurde daraus schnell das berühmte: „Weißt du noch, damals …?“  

Es war tatsächlich ein Klassentreffen der besonderen Art, ein Wiedersehen ehemaliger Fußballer des 1. FC Union Berlin aus Zeiten der DDR-Oberliga. Der Bundesligist hält seine Tradition hoch, kümmert sich regelmäßig um die Generation an Spielern, die vor Jahrzehnten unter ganz anderen Voraussetzungen auch die Grundlagen für die späteren Erfolge schufen. Gern werden die Hauptdarsteller von einst zu einer Dampferfahrt mit der in Union-Farben ausgestatteten „Viktoria“ oder der kleineren „Helgard“ der Reederei Eddyline eingeladen – eine Tour, die von Berlin-Mitte bis nach Köpenick führt.

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