Union-Präsident Dirk Zingler will die Mitarbeiter des Vereins besser unterstützen.
© Matthias Koch
Dabei kritisierte er die Sichtweise, Fußballfunktionäre würden wie die Profis eine Sonderrolle in der Gesellschaft einnehmen. „So einkategorisiert zu werden, dass haben meine Mitarbeiter - und auch die Spieler - nicht verdient“, betonte Zingler und mahnte zur Rücksicht an: „Oft sehen wir die Situation aus der Sicht von acht Millionen Fans die sich fragen, ob eine Spaßveranstaltung wie der Fußball in diese Zeiten nicht pausieren kann. Wir müssen den Sachverhalt aber mal aus der Sicht von rund 56 000 Menschen sehen, die rund um den Fußball beschäftigt sind. Die wollen wieder ihrem Beruf nachgehen, wie Gastronomen oder Mitarbeiter von anderen Unternehmen auch!“
Um ihre Mitarbeiter zu entlasten, wollen die Eisernen nach Zinglers Angaben auch Teile des TV-Geldes verwenden: „Wir werden einen Teil dafür nutzen, die Lücke zwischen Kurzabeitergeld und dem vollen Gehalt unserer Mitarbeiter zu schließen.“ Der 55-Jährige betonte: „Derzeit geht es nur darum, Arbeitsplätze zu sichern. Alles andere wird mit der Zeit kommen.“
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