Der folgende Gastbeitrag richtet sich gegen das herrschende kosmologische Standardmodell, dem zufolge das Universum vor 13,8 Milliarden Jahren durch einen Urknall entstanden sei. Das Modell könne die allermeisten Beobachtungen gut erklären, sagen Astrophysiker. Dennoch gibt es Widersprüche und ungeklärte Fragen. Dunkle Materie und dunkle Energie lassen sich zum Beispiel bislang nur indirekt nachweisen und ihre Natur ist unbekannt. Vielleicht kann dieser Beitrag Widerspruch von Astrophysikern auslösen und damit die Diskussion über das Universum anregen. Haben Sie Feedback? Schreiben Sie uns! briefe@berliner-zeitung.de
Standardmodell der Kosmologie
Urknall ist nur ein Rums: Plädoyer für ein alternatives Modell des Universums
Das Universum soll vor 13,8 Milliarden Jahren beim Urknall entstanden sein. Doch es gibt auch weniger widersprüchliche Modelle. Gastbeitrag eines Kritikers.
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Blick auf die Starburstgalaxie Messier 82, auch „Zigarrengalaxie“ genannt, etwa zwölf Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Durch den „Vorbeiflug“ einer anderen Galaxie wurde sie stark verändert. Supernova-Explosionen haben zu einem Netz aus zerrissenen Wolken (Filamenten) und extrem turbulenten Wasserstoffschwaden senkrecht zur Galaxieachse geführt.
© Zoonar II/Imago