UPDATE

Standardmodell der Kosmologie

Urknall ist nur ein Rums: Plädoyer für ein alternatives Modell des Universums

Das Universum soll vor 13,8 Milliarden Jahren beim Urknall entstanden sein. Doch es gibt auch weniger widersprüchliche Modelle. Gastbeitrag eines Kritikers.

Manfred Pohl
11 Min
Blick auf die Starburstgalaxie Messier 82, auch „Zigarrengalaxie“ genannt, etwa zwölf Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Durch den „Vorbeiflug“ einer anderen Galaxie wurde sie stark verändert. Supernova-Explosionen haben zu einem Netz aus zerrissenen Wolken (Filamenten) und extrem turbulenten Wasserstoffschwaden senkrecht zur Galaxieachse geführt.

Blick auf die Starburstgalaxie Messier 82, auch „Zigarrengalaxie“ genannt, etwa zwölf Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Durch den „Vorbeiflug“ einer anderen Galaxie wurde sie stark verändert. Supernova-Explosionen haben zu einem Netz aus zerrissenen Wolken (Filamenten) und extrem turbulenten Wasserstoffschwaden senkrecht zur Galaxieachse geführt.

© Zoonar II/Imago

Der folgende Gastbeitrag richtet sich gegen das herrschende kosmologische Standardmodell, dem zufolge das Universum vor 13,8 Milliarden Jahren durch einen Urknall entstanden sei. Das Modell könne die allermeisten Beobachtungen gut erklären, sagen Astrophysiker. Dennoch gibt es Widersprüche und ungeklärte Fragen. Dunkle Materie und dunkle Energie lassen sich zum Beispiel bislang nur indirekt nachweisen und ihre Natur ist unbekannt. Vielleicht kann dieser Beitrag Widerspruch von Astrophysikern auslösen und damit die Diskussion über das Universum anregen. Haben Sie Feedback? Schreiben Sie uns! briefe@berliner-zeitung.de

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*