Die Auszählung der Stimmen von der US-Wahl am Dienstag sind nun auch in Nevada fast abgeschlossen. Laut einer Hochrechnung von NBC holt der designierte US-Präsident Donald Trump auch in dem US-Bundesstaat im Westen des Landes mehr Stimmen als die Demokratin Kamala Harris. Damit geht Nevada anders als bei Trumps Kandidaturen in den Jahren 2016 und 2020 – und erstmals seit dem Jahr 2004 – an die Republikaner. Der Bundesstaat, in dem die Metropole Las Vegas liegt, entsendet sechs Wahlleute. Er zählt zu den sogenannten Swing States.
Trumps vorige Niederlagen gegen Hillary Clinton und Joe Biden lagen beide bereits bei weniger als 2,5 Prozentpunkten, und Trump und die Republikanische Partei haben seither bei den Latino-Wählern und anderen für den Bundesstaat wichtigen Wählergruppen erhebliche Fortschritte gemacht. Nevada hatte zudem im Jahr 2022 einen republikanischen Gouverneur gewählt, den von Trump unterstützten Joe Lombardo.
Auf seiner Wahlkampftour machte Trump häufig in Las Vegas Halt und warb wiederholt für sein Versprechen, keine Steuern auf Trinkgelder zu erheben. In dem Bundesstaat arbeitet eine große Zahl von Einwohnern in der Unterhaltungsbranche und im Gastgewerbe und ist auf Trinkgelder angewiesen. Auch Kamala Harris hatte später im Wahlkampf angekündigt, die Steuern auf Trinkgelder abzuschaffen.
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