US-Präsident Joe Biden hat seinen Rivalen Donald Trump zu zwei Fernsehdebatten vor der Präsidentschaftswahl im November herausgefordert. In einem am Mittwoch auf dem Onlinedienst X veröffentlichten Video äußerte sich Biden dazu. Kurz darauf antwortete Trump auf die Herausforderung.
„Mach mich glücklich, Kumpel. Ich mach’s sogar zweimal“, sagte Biden. Er schlug auch vor, die Termine für die Debatten zu wählen und spielte dabei auf den Prozess gegen Trump in New York an. „Dann lass uns die Termine wählen, Donald. Ich habe gehört, du hast mittwochs frei.“ In dem Strafprozess geht es um die angebliche Vertuschung einer Schweigegeldzahlung an die frühere Pornodarstellerin Stormy Daniels. Jeden Mittwoch ist Verhandlungspause. Die erste Debatte soll am 27. Juni stattfinden, die Zweite am 10. September.
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„Ich bin bereit und willens, mich mit dem korrupten Joe zu den beiden vorgeschlagenen Terminen im Juni und September zu debattieren“, sagte Trump auf seiner Plattform TruthSocial. Trump beschrieb Biden als den „schlechtesten Debattanten“, dem er jemals gegenübergestanden habe, und forderte einen „sehr großen Veranstaltungsort“ für den Anlass.
Wer wird der nächste US-Präsident?
Biden und Trump sind zwar bisher nicht formell als Präsidentschaftskandidaten ihrer Parteien für die Wahl am 5. November nominiert, ihre Nominierung gilt jedoch als bloße Formsache. Trump hat die Vorwahlen der Republikaner bereits haushoch gewonnen, obwohl diese noch nicht abgeschlossen sind. Bei den ebenfalls noch laufenden Vorwahlen der Demokraten hat Biden keine gewichtige Konkurrenz.
Die Republikaner nominieren ihren Präsidentschaftskandidaten bei einem Parteitag in Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin Mitte Juli, der Nominierungsparteitag der Demokraten folgt im August in Chicago im US-Bundesstaat Illinois. Üblich sind eigentlich drei Fernsehdebatten zwischen den Präsidentschaftskandidaten der beiden großen US-Parteien.
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