In den USA scheint das Streitthema der Identitätspolitik immer mehr an Bedeutung zu verlieren. Zu diesem Schluss kam nun ein Artikel in der New York Times. Demzufolge gebe es mehrere Anzeichen, dass der strengen Erwartungshaltung progressiver Linker weniger Beachtung geschenkt wird. Insbesondere solche Bestrebungen, eine inklusive Sprache zu fördern, finden seit den Vorwahlen 2020, als Kamala Harris zuletzt für das Präsidentenamt kandidierte, weniger Anklang.
USA-Präsidentschaftswahl
US-Wahlkampf: Identitätspolitische Themen verlieren wohl immer mehr an Einfluss
Offenbar zeigt die amerikanische Gesellschaft weniger Interesse an identitätspolitischen Themen und der strengen Erwartungshaltung progressiver Linker.
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Kurz vor den Wahlen setzt anscheinend auch Harris weniger auf identitätspolitische Themen.
© Drew Angerer/AFP