Im Ringen um das Handelsabkommen zwischen den USA und der EU verschärft die US-Regierung den Ton gegenüber Europa. Sollte die EU den sogenannten Turnberry-Deal nicht ratifizieren, droht nach Angaben aus Washington eine Verschlechterung der Bedingungen für Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG).
Der US-Botschafter bei der EU, Andrew Puzder, sagte der Financial Times, die Energiekomponente des Abkommens könne „gefährdet“ sein, falls Brüssel Nachverhandlungen anstrebe. „Ich weiß nicht, was mit der Energie passieren wird, wenn sie nicht vorankommen“, so Puzder. Ohne Umsetzung der Vereinbarung sei man „wieder bei null“. Zwar wollten die USA weiterhin Geschäfte mit Europa machen, „aber die Bedingungen werden möglicherweise nicht mehr so günstig sein“.
Handelsstreit
„Trump erpresst uns“: USA drohen EU mit LNG-Lieferstopp – Deutschland besonders verwundbar
Im Ringen um das EU-US-Abkommen verschärft Washington den Ton: Ohne Ratifizierung droht das Ende günstiger Gaslieferungen. Gegen den amerikanischen Druck wird nun Kritik laut.
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim Treffen in Turnberry im Juli 2025.
© Jacquelyn Martin/AP