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Krieg

USA schicken iranische Waffen und Munition an die Ukraine

Die Ukraine hat mit erheblichem Munitionsmangel zu kämpfen. Da die USA aufgrund einer Blockade im US-Kongress nur bedingt aushelfen kann, werden nun beschlagnahmte Waffen geschickt.

Team News Alexander Schmalz AFP/BLZ
2 Min
Ukrainische Soldaten bei einer Militärübung  

Ukrainische Soldaten bei einer Militärübung  

© Hector Adolfo Quintanar Perez/imago

Die USA haben der Ukraine Kleinwaffen und Munition zur Verfügung gestellt, die von iranischen Streitkräften beschlagnahmt und an die von Teheran unterstützten Rebellen im Jemen geschickt wurden. Das teilte das US-Militär am Dienstag mit.

Die Übergabe in der vergangenen Woche erfolgte den Angaben zufolge auch deshalb, weil die Ukraine mit erheblichem Munitionsmangel zu kämpfen hat. Die Republikaner in den USA blockieren seit Monaten ein 60 Milliarden Dollar schweres Hilfspaket für die Ukraine im US-Kongress. Die Lieferung der nun gesendeten Waffen aus dem Jemen deckt aber nicht den Bedarf Kiews an Artillerie und Luftabwehrmunition, hieß es weiter. 

„Die US-Regierung hat den ukrainischen Streitkräften am Donnerstag über 5000 AK-47-Maschinengewehre, Scharfschützengewehre, RPG-7 und über 500.000 Schuss 7,62-mm-Munition übergeben“, teilte das US Central Command (CENTCOM) in den sozialen Medien mit. „Die Waffen werden der Ukraine helfen, sich gegen die russische Invasion zu verteidigen und reichen aus, um eine Brigade auszurüsten“, hieß es auf der Onlineplattform X.

Die Waffen und Munition wurden laut US-Angaben zwischen Mai 2021 und Februar 2023 von vier staatenlosen Schiffen beschlagnahmt. Die iranischen Revolutionsgarden wollten sie an die jemenitischen Huthi-Rebellen übergeben, so das CENTCOM. Die Huthis greifen seit November 2023 zunehmend Schiffe im Roten Meer und im Golf von Aden an, um sich mit den Palästinensern im Gazastreifen zu solidarisieren. 

„Die Unterstützung des Irans für bewaffnete Gruppen bedroht die internationale und regionale Sicherheit, unsere Streitkräfte, unser diplomatisches Personal und unsere Bürger in der Region sowie die unserer Partner. Wir werden weiterhin alles tun, was wir können, um die destabilisierenden Aktivitäten des Irans aufzuklären und zu stoppen“, teilte das CENTCOM weiter mit. 

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