Wenn am Donnerstagmorgen um 7 Uhr Ortszeit der Anpfiff gegen die „Cafeteros“ aus Kolumbien ertönt, wird in Taschkent, Samarkand und Buchara kaum jemand schlafen. Schon jetzt sitzen die Menschen mit leuchtenden Augen dicht gedrängt in Teehäusern und Restaurants vor den Fernsehern. „Es ist kaum zu glauben, dass wir überhaupt dabei sind“, erzählt ein älterer Fußballfan. Zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit 1991 nimmt Usbekistan an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil. Für die rund 38 Millionen Einwohner des zentralasiatischen Landes ist das weit mehr als ein sportliches Ereignis. Es ist ein Zeichen dafür, wo das Land heute steht: auf der Weltbühne.
Zentralasien
WM-Debüt und Wirtschaftsboom: Usbekistan drängt mit Erfolg auf die Weltbühne
Erstmals spielt Usbekistan bei einer Fußball-WM. Das Debüt steht sinnbildlich für den Aufstieg eines Landes, das Investoren und Partner aus aller Welt anzieht. Ein Bericht von vor Ort.
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Blick auf Taschkent: Die usbekische Hauptstadt boomt aktuell – sowohl bei Touristen als auch bei Wirtschaftsbossen.
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