Berlins Landeskliniken

Bewegung im Tarifstreit an der Charité und bei Vivantes

Vorstände lassen sich von Gewerkschaften die Probleme in der Pflege erklären. Ziel: Gemeinsame Vorschläge für die Politik im Land und Bund.

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Das Bettenhaus der Charité: Die Verhandlungen mit Verdi über Entlastungen für das Pflegepersonal gehen weiter.

Das Bettenhaus der Charité: Die Verhandlungen mit Verdi über Entlastungen für das Pflegepersonal gehen weiter.

© Imago/Lakomski

Verdi und Vivantes setzen Gespräche fort

Am  Montag setzen Verdi und Vivantes ihre Beratungen fort. „Mit konkreteren Ergebnissen wollen wir dann auch auf politische Entscheidungsträger im Land und im Bund zugehen“, sagt Schmidt. Das Land ist Eigentümer des Unternehmens mit seinen neun Kliniken. Den Bund wiederum sehen Berliner Politiker wie die Spitzenkandidatin der Grünen, Bettina Jarasch, und Interessenvertreter wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) bei der Finanzierung von Investitionen in der Pflicht. Ein gemeinsamer  Vorschlag von Verdi, der DKG und des Deutschen Pflegerats zu einer bedarfsorientieren Personalbemessung in Krankenhäusern (PPR 2.0) liegt auf dem Tisch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

An diesem Mittwoch setzt Verdi die Verhandlungen mit der Geschäftsführung der Charité fort. Die landeseigene Universitätsklinik hatte in der vergangenen Woche Vorschläge unterbreitet. Die Gewerkschaft akzeptiert diese als Grundlage für weitere Gespräche. „Wir sind zwar von einer Einigung, die den Beschäftigten tatsächlich Entlastung verschafft, noch weit entfernt, zumindest ist aber ein ernsthafter Verhandlungswille von Seiten des Charité-Vorstands zu erkennen", sagt Meike Jäger, Verhandlungsführerin von Verdi.

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