Nataša Kramberger ist Schriftstellerin, lebt zeitweise in Berlin und bewirtschaftet einen kleinen Biohof in Slowenien. In ihrem Roman „Verfluchte Misteln“ erzählte sie, wie es dazu kam, wie sie den Hof von der Mutter übernahm und die ersten Pflaumenbäume pflanzte. In ihrem neuen Buch „Mauerpfeffer“ nun resümiert sie sieben Jahre Spagat zwischen Schreibtisch und Acker, Stadtwohnung und Lehmhaus ohne Strom. Sie berichtet von Nachbarn im Dorf, die sich über die Quereinsteigerin wundern, und von Freundinnen in Berlin, die im April beglückt Sommersonnenschein-Selfies posten, während Kramberger verzweifelt auf einem staubtrockneten Acker steht. Mehr noch aber als die Studie zweier Welten – beziehungsweise Stadt und Land in unterschiedlichen Ländern – ist dies ein Buch über Landwirtschaft in Zeiten einer globalen Krise.
Frankfurter Buchmesse
Verdorrte Bäume, überflutete Äcker in „Mauerpfeffer“ von Nataša Kramberger
Slowenien ist dieses Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse. Nataša Kramberger schreibt bestechend gut über Landwirtschaft in Zeiten der Klimakrise.
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Nataša Kramberger lebt in Berlin und in Slowenien
© Daniele Croci