Festnahme

Vergewaltigung im Görlitzer Park: 22-Jähriger verhaftet

Die Polizei hat einen 22-Jährigen verhaftet, der an einer Vergewaltigung im Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg beteiligt gewesen sein soll. Die Ermittlungen,...

dpa
2 Min
Ein Mann trägt Handschellen.

Ein Mann trägt Handschellen.

© Stefan Sauer/dpa/Illustration

Zuständig für den Fall ist nach Polizeiangaben die Ermittlungsgruppe „Calor“ beim Landeskriminalamt (LKA). Diese war nach Sexualstraftaten vom 9. auf den 10. Juni am Berliner Schlachtensee gebildet worden. In diesem Fall gibt es nach Angaben der Staatsanwaltschaft vier Verdächtige im Alter von 14 bis 19 Jahren. Mitte Juli hatte es bei ihnen Durchsuchungen gegeben.

Nach Medienberichten über die Vergewaltigung im Görlitzer Park hatten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch lediglich bestätigt, dass es ein Ermittlungsverfahren gebe. Details nannten die Behörden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen und Persönlichkeitsrechte nicht. Kritik daran wiesen die Behörden nun zurück.

Lägen Hinweise dafür vor, dass es sich bei den Vorfällen in Parks um Straftaten handele, die einer Serie zuzuordnen wären, würden Polizei und Staatsanwaltschaft „selbstverständlich“ eine entsprechende Warnung herausgeben. „Dafür ergeben sich jedoch - nach den bisherigen Erkenntnissen - keine Anhaltspunkte“, hieß es in der Mitteilung.

Der Berliner Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Stephan Weh, warb für Verständnis: „Die Polizei muss bei der Kommunikation auch immer daran denken, Ermittlungen nicht zu gefährden.“ Zudem gelte es, die Betroffenen zu schützen. „Im aktuellen Fall kann man angesichts der ersten Festnahmen schon festhalten, dass die besonnene und zurückhaltende Herangehensweise Früchte trägt“, so Weh.

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