Die mögliche Vertuschung eines mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs in einer Neuköllner Jugendeinrichtung sorgt unter Kurden für Entsetzen. „Hier ging offensichtlich Täterschutz vor Opferschutz“, sagte der Bundesvorsitzende der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD), Ali Ertan Toprak, am Donnerstag der Berliner Zeitung. „Wir erwarten, dass endlich Konsequenzen gezogen werden und dieser Fall aufgearbeitet wird.“
Vertuschungsskandal
Vergewaltigungsvorwurf in Neuköllner Jugendklub: Kurden empört über die Linkspartei
In Neukölln gibt es schwere Vorwürfe gegen arabische Jugendliche. Die kurdische Gemeinschaft sagt: „Wir wollen nicht, dass Täter geschützt werden, weil sie Migrationshintergrund haben.“
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Die Gropiusstadt in Neukölln: Sie liegt im Einzugsbereich des Jugendklubs.
© Jochen Eckel/Imago