Die Polizei hat nach eigenen Angaben noch keine direkte Verbindung zwischen den Verdächtigen und dem Verschwinden des Brandenburgers im Februar beweisen können. Beamte suchen demnach weiter nach einer Spur des 22-Jährigen, der aus der Nähe von Cottbus stammt. Auch Kapstadts Bürgermeister Geordin Hill-Lewis hat seine Unterstützung zugesichert.
Der vermisste Deutsche ist nach Angaben der Polizei am 6. Februar in das Land am Südzipfel Afrikas eingereist und hat in einer Airbnb-Unterkunft im Vorort Pinelands gewohnt. Seit dem 15. Februar gilt der junge Mann als vermisst. In sozialen Medien kursierte ein von einer Sicherheitskamera aufgenommenes Foto, das ihn am 15. Februar in Sportkleidung auf dem Weg zu einem Wanderpfad am Fuße des Karbonkelbergs in Hout Bay, einem weiteren Vorort Kapstadts, zeigt. Die Polizei bestätigte, dass er dort von einem Fahrdienst abgesetzt wurde.
Südafrika gehört zwar zu den beliebtesten Touristenzielen in Afrika, kämpft gleichzeitig jedoch mit einer hohen Kriminalitätsrate. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Gewaltverbrechen in dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern erneut angestiegen. Allein zwischen Anfang Juli und Ende September sind Regierungsangaben zufolge mehr als 7000 Menschen getötet worden.
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