Sie wollten politische Veränderungen herbeiführen, vor dreißig Jahren. Wenn nötig erzwingen. Dafür soll die linksextreme Gruppe „Das K.O.M.I.T.E.E.“ am 11. April 1995 versucht haben, einen Anschlag auf ein leeres Gefängnis zu verüben. Nun müssen sich zwei mutmaßliche ehemalige Mitglieder der Vereinigung ab dem 17. März vor Gericht verantworten.
Anschlag geplant
Versuchte Sprengung von Abschiebeknast: Verfahren gegen Linksextremisten startet nach 30 Jahren
Wegen eines fehlgeschlagenen Anschlags müssen sich zwei ehemalige Mitglieder der Gruppe „K.O.M.I.T.E.E.“ vor Gericht verantworten. Sie waren Jahrzehnte auf der Flucht.
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Das Kammergericht in Berlin-Schöneberg: Hier wird gegen die beiden Angeklagten verhandelt.
© Britta Pedersen/dpa