Da dies allerdings die Satzung nicht so vorsehe, beabsichtige er eine Abstimmung über einen Sonderparteitag mit der Neuwahl des Landesvorsitzenden, schreibt Beyer. Sollte der Vorstand diesen Weg ablehnen, erwarte er vom Führungsteam Geschlossenheit, um den gegenwärtigen „Existenzkampf“ der Partei zu bestehen. Nach jüngsten Umfragen käme die märkische FDP bei einer Landtagswahl nur auf zwei Prozent der Zweitstimmen und würde damit den Einzug ins Parlament klar verfehlen. Beyer war im April 2011 zum FDP-Landesvorsitzenden, Teuteberg zu seiner Stellvertreterin gewählt worden. Beide gehören dem Bundesvorstand der Liberalen an.
Entschieden weist Beyer in seinem Schreiben Teutebergs Behauptung zurück, eine Direktkandidatur der 31-Jährigen bei der Bundestagswahl 2013 sei bewusst verhindert worden. Vielmehr habe diese dafür ihm gegenüber unannehmbare Bedingungen gestellt. Das Vertrauensverhältnis zu ihr betrachte er als „schwerwiegend beschädigt“, die ursprüngliche Geschäftsgrundlage für die vormals vereinbarte Zusammenarbeit bestehe nicht mehr. Teuteberg war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. (dpa)
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