In Berlin-Steglitz steht eine wichtige Verkehrsader vorübergehend still: Die Joachim-Tiburtius-Brücke, die 1971 als Spannbetonbrücke errichtet wurde, wird ab Montag, den 22. September 2025, für mehrere Wochen voll gesperrt. Das gab die VIZ (Verkehrsinformationszentrale) bekannt. Grund sind planmäßige Instandsetzungsarbeiten. Besonders die 1992 eingebaute Übergangskonstruktion ist durch Verkehrsbelastung und Tausalze stark verschlissen. Im Rahmen der Arbeiten werden Stahl- und Gummidichtprofile sowie der Korrosionsschutz erneuert.
Die Bauarbeiten sollen nach Angaben der Senatsverwaltung bis zum 24. Oktober abgeschlossen sein. Während dieser Zeit wird der Kfz-Verkehr großräumig umgeleitet: östlich über Neue Filanda- und Albrechtstraße, westlich über Lepsius- und Grunewaldstraße. Auch die Parkplätze auf der Brücke, unmittelbar über der Schloßstraße am Bierpinsel, fallen während der Sperrung weg.
Einschränkungen und Ausweichrouten
Der BVG-Linienverkehr sowie der Verkehr auf der Schloßstraße selbst sind von der Maßnahme nicht betroffen. Auch die Zu- und Abfahrten von der BAB A 103 in und aus Richtung Neue Filandastraße bleiben frei. Lediglich das Abbiegen in Richtung Schildhornstraße ist während der Bauzeit nicht möglich. Damit will die Verwaltung sicherstellen, dass die Einschränkungen für den öffentlichen Nahverkehr so gering wie möglich ausfallen.
Die Joachim-Tiburtius-Brücke überspannt im Verlauf der Schildhornstraße die Schloßstraße und dient als wichtiger Zubringer zur A 103. Zwar hat die Brücke durch die gleichzeitige Außerbetriebnahme des Tunnels an der Schlangenbader Straße derzeit nur eine untergeordnete Bedeutung im Berliner Straßennetz. Dennoch sind Pendler und Anwohner aufgefordert, sich auf längere Fahrzeiten und veränderte Routen einzustellen, bis die Instandsetzung abgeschlossen ist.
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