Union Berlin

Vielspieler Khedira: Drei Partien pro Woche kein Problem

Drei Partien in einer Woche? Union Berlins Rani Khedira will darüber nicht klagen. Auch sein Trainer hat eine klare Meinung.

dpa
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Union Berlins Rani Khedira gestikuliert.  ur GmbH/dpa/Archivbild

Union Berlins Rani Khedira gestikuliert. ur GmbH/dpa/Archivbild

© Tom Weller/Deutsche Presse-Agent

Auf die Idee, seinen Trainer Urs Fischer um eine Pause zu bitten, sei er bislang nicht gekommen, stellte der Mittelfeldabräumer auf Nachfrage mit einem Schmunzeln fest. Zuletzt seien drei Auswärtsspiele in Serie durch die Reisen eher mental schwierig gewesen. Nun folgen für Union allerdings drei Heimpartien nacheinander.

Auch Fischer bezeichnete die Belastung für sein Team trotz mehrerer Englischer Wochen in Bundesliga, Europa League und DFB-Pokal als leistbar. Der Schweizer hatte beim Überraschungstabellenführer der Fußball-Bundesliga zuletzt in jedem Spiel auf einigen Positionen rotiert und in der Regel in der zweiten Halbzeit sein Wechselkontingent von fünf Akteuren ausgeschöpft.

Bis zur WM-Pause im November hat Union Berlin noch zehn Spiele zu absolvieren. Andere Club-Trainer - darunter Liverpools Jürgen Klopp - hatten die hohe Belastung für ihre Spieler in der WM-Saison zuletzt beklagt.

Im Gegensatz zu Fischer hatte Freiburgs Trainer Christian Streich trotz der gleichen Belastung für sein Team zuletzt sechsmal in Serie die gleiche Startformation aufgeboten. Für Kapitän Christian Günter kein Problem. „Man hat gesehen, dass noch kein Abfall da ist. Ansonsten würde der Trainer wechseln. Das brauchen wir, so ist unsere Mentalität, wenn da mal Körner fehlen, würde er wechseln“, sagte der Außenverteidiger nach dem 2:2 in der Bundesliga am Sonntag bei Hertha BSC.

Der SC Freiburg tritt am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL+) in der Europa League beim FC Nantes an. „Jeder will spielen, egal wie müde er ist“, sagte Freiburgs Nationalverteidiger Matthias Ginter.

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