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Essay

Visa-Affäre: Die ganze Wahrheit über Annalena Baerbock

Wie aus der Willkommenskultur eine Abschiebekultur wurde und daraus eine „Visa-Affäre“ entstand. Ein Gastbeitrag.

11 Min
Annalena Baerbock unterhält sich auf dem Heck der Barkasse „Diplomat“ bei einer Fahrt durch den Hamburger Hafen. Die Fahrt fand im Juli statt.

Annalena Baerbock unterhält sich auf dem Heck der Barkasse „Diplomat“ bei einer Fahrt durch den Hamburger Hafen. Die Fahrt fand im Juli statt.

© Christian Charisius/dpa

Auf den ersten Blick ist es ein Skandal, der genau in die Zeit passt. Jeder erinnert sich noch an den Messerstecher von Mannheim – er kam aus Afghanistan und war der Anlass dafür, dass die Bundesregierung nun haarsträubend intensive Anstrengungen unternimmt, afghanische Flüchtlinge, die in der Bundesrepublik schwere Straftaten begehen, über Nachbarstaaten doch nach Afghanistan abschieben zu können. Eine Menge Aufwand, um Straftäter nicht bestrafen zu müssen. Gut, dass die Bundesregierung bei Wadim Krassikow, dem Tiergartenmörder, nicht auf diese Idee kam. Sonst wäre der ganze umfangreiche, mehrere Länder umfassende Gefangenenaustausch in der Türkei vielleicht nicht oder nicht so schnell zustande gekommen.

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