Pflege in der Krise

Vivantes, Charité – und das doppelte Spiel der Berliner Politik

Im Wahlkampf zeigen sich die großen Parteien solidarisch mit den Forderungen der Pflegekräfte. Dabei hat die Politik die Probleme mit verursacht.

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Eine Demonstration von Beschäftigten der Berliner Klinikunternehmen Vivantes und Charité.

Eine Demonstration von Beschäftigten der Berliner Klinikunternehmen Vivantes und Charité.

© dpa/Carstensen

Jena also ist ein Beispiel, an dem sich die Beschäftigten der Berliner Krankenhäuser der landeseigenen Unternehmen Charité und Vivantes orientieren. Auch sie wollen einen Tarifvertrag Entlastung, außerdem einen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) für die Tochtergesellschaften, der Lohnsteigerungen vorsieht. Sie haben sich in der Berliner Krankenhausbewegung organisiert, getragen von der Gewerkschaft Verdi. Die Verhandlungen mit den Geschäftsführungen beider landeseigenen Klinikkonzerne kommen jedoch nicht richtig in Gang, die Fronten haben sich verhärtet. Momentan stehen die Zeichen auf Streik. Verdi droht mit einer Urabstimmung.

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