Kommentar

Volkswagen braucht einen Neustart: Sein Machtapparat steht ihm im Weg

Volkswagen muss radikal produktiver werden. Das verlangt Einschnitte von allen Seiten – vom Management, vom politisch geprägten Aufsichtsrat und auch von den Arbeitnehmervertretern.

6 Min
Volkswagen streicht nicht nur Stellen und schließt Werke in ganz Deutschland, auch fast alle Tarifverträge wurden gekündigt.

Volkswagen streicht nicht nur Stellen und schließt Werke in ganz Deutschland, auch fast alle Tarifverträge wurden gekündigt.

© Swaantje Hehmann/imago

Volkswagen hat einen Großteil seiner Haustarifverträge gekündigt. Das kam auch für die Arbeitnehmervertreter überraschend. Der Konzern spricht von einem „gravierend verschärften“ wirtschaftlichen Umfeld, von China, Zöllen und Kostendruck. Die Konzernleitung erklärt, dass man bei den Kosten nicht wettbewerbsfähig sei. Und: Volkswagen sei „überkomplex geworden“ und personell zu groß. Das ist eine ungewöhnlich offene Diagnose und dennoch keine, die Branchenkenner überrascht.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*