Immobilienmarkt Berlin

Vonovia und Deutsche Wohnen: Neues Angebot, alte Sorgen

Nach dem neuesten Vorstoß der Vonovia zur Übernahme der Deutsche Wohnen befürchtet der Mieterverein wegen steigender Kosten wieder Druck auf die Mieten.

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Die Unternehmenszentrale der Deutsche Wohnen in Berlin. 

Die Unternehmenszentrale der Deutsche Wohnen in Berlin. 

© DPA/Christoph Soeder

Berlin - Der Poker um den Zusammenschluss der beiden Immobilien-Riesen Deutsche Wohnen und Vonovia geht in die nächste Runde. Nachdem die Vonovia vor einer Woche überraschend einräumen musste, das gesetzte Ziel von 50 Prozent der Aktien für die Übernahme der Deutsche Wohnen verfehlt zu haben, unternimmt der Bochumer Konzern jetzt einen neuen Anlauf für eine Fusion mit dem Konkurrenten aus Berlin. Statt 52 Euro für eine Aktie der Deutsche Wohnen will die Vonovia nun 53 Euro bieten. Damit ist klar, dass sich das Taktieren einzelner Aktionärsgruppen, die offenbar auf ein besseres Angebot spekuliert hatten, gelohnt hat. Die Kosten für den Zusammenschluss erhöhen sich jedoch.

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