Am 25. Juni finden im zentralamerikanischen Guatemala Präsidentenwahlen statt. Amtsinhaber Alejandro Giammattei regiert zunehmend autoritär. Bereits vor Beginn des Wahlkampfs wurden mehrere Kandidaten ausgeschlossen – darunter auch Thelma Cabrera und Jordán Rodas Andrade, die für die linke Sammlungsbewegung Movimiento para la Liberación de los Pueblos (MLP) ins Rennen gehen wollten. Der ehemalige Ombudsmann für Menschenrechte Rodas Andrade lebt seit dem vergangenen Jahr im spanischen Exil.
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Vor der Präsidentschaftswahl in Guatemala: „Es entsteht ein diktatorisches Regime“
Jordán Rodas Andrade wollte als Vizepräsident in Guatemala kandidieren, wurde jedoch von der Wahl ausgeschlossen. Er warnt vor der zunehmenden Entdemokratisierung im Land.
Interview: Frederic Schnatterer
8 Min
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Die Pressefreiheit in Guatemala ist in Gefahr: Die Zeitung El Periódico musste schließen und der Investigativ-Journalist Jose Rubén Zamora wird verfolgt.
© Johan Ordonez/AFP