Kriminalität

Vorsicht bei der Steuererklärung: Verstärkt gefälschte Elster-Mails in Berlin

Aktuell versuchen Betrüger mit Phishing-Mails, die aussehen, als kämen sie vom Elster-Portal, Daten abzugreifen. Die Berliner Finanzverwaltung warnt.

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Wer gerade seine Steuererklärung macht, sollte aufpassen: Nicht jede E-Mail, die aussieht, als würde sie von Elster stammen, kommt auch wirklich von dort.

Wer gerade seine Steuererklärung macht, sollte aufpassen: Nicht jede E-Mail, die aussieht, als würde sie von Elster stammen, kommt auch wirklich von dort.

© Christin Klose/dpa

Die Senatsfinanzverwaltung in Berlin warnt aktuell vor gefälschten E-Mails im Namen der Steuerverwaltung. Als Absender werde in den Phishing-Mails Elster beziehungsweise die Steuerverwaltung vorgetäuscht. Darin werde beispielsweise eine angebliche Steuerrückerstattung aus früheren Jahren thematisiert, für die noch weitere Informationen benötigt würden. „Die Phishing-E-Mails wirken seriös und beginnen oftmals mit einer persönlichen Anrede“, teilte die Finanzverwaltung mit.

Mit den E-Mails werde versucht, an Anmeldedaten sowie Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen. Die Finanzverwaltung rät, die E-Mails zu löschen, ohne darauf zu antworten: „Klicken Sie nicht auf einen eingebetteten Link in einer E-Mail, wenn Sie Zweifel daran haben, dass die E-Mail von der Steuerverwaltung stammt.“

Die Steuerverwaltung fordere niemals in einer E-Mail Informationen wie die Steuernummer, Kontoverbindungen, Kreditkartennummern, PIN oder die Antwort auf eine Sicherheitsabfrage an. Auch würden grundsätzlich nur Benachrichtigungen, aber niemals die eigentlichen Steuerdaten oder Rechnungen in Form eines E-Mail-Anhangs versendet, hieß es.

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