Bei giftigen Tieren wird meistens zuerst an Schlangen, Bienen, Wespen, Spinnen und Skorpione gedacht. Tatsächlich sind aber auch einige Schmetterlinge besonders giftig. Zu den giftigsten Faltern zählen die Esparsetten-Widderchen, die auch Krainer Widderchen oder umgangssprachlich Blutströpfchen genannt werden.
Seine Erscheinung wirkt anziehend. Glänzend schwarz sind die Vorderflügel, auf denen sich fünf bis sechs rote Flecken befinden. Der Falter ist etwa 35 Millimeter lang.
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Blausäure: Verzehr von spezieller Pflanze produziert gefährliches Gift
Die markante Färbung dient dabei als Warnung an alle Fressfeinde – heißt: „Achtung, ich bin hochgiftig!“ Das gilt allerdings nicht nur für die Falter, sondern auch für die hellgrün bis gelblich gefärbten Raupen. Für Erwachsene ist ein versehentlicher Verzehr nicht gefährlich – für Kinder jedoch kann es lebensgefährlich werden, wie das Nachrichtenportal t-online berichtete. Grund dafür ist ein Pflanzengift, das der Schmetterling über Hornklee aufnimmt, um sich vor Fressfeinden zu schützen und Parasitenbefall vorzubeugen.
Beim Abbau des Gifts setzen die Tiere dann die tödliche Blausäure frei. Die Esparsetten-Widderchen enthalten Acethylcholin und Histamin. Somit kann bereits das Berühren des Falters somit schmerzhaft sein. Hochgefährlich wird es, wenn eines der Tiere verschluckt wird. Denn: Bereits 70 Milligramm einer verschluckten Blausäure-Substanz können zum Tod führen.
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Falter lässt sich vor allem in Baden-Württemberg finden
Die Schmetterlinge sind zwischen Juni und Ende August in Deutschland vor allem in Baden-Württemberg verbreitet. Die Falter bieten dabei ein besonderes Spektakel: In den Abendstunden werden sie magnetisch von bestimmten Blüten angezogen, um auf ihnen eng aneinander geschmiegt die Nacht zu verbringen – jedoch streng nach Geschlechtern getrennt.
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