Zentralafrika

Trotz Waffenruhe im Kongo: „Krieg droht sich auf die ganze Region auszuweiten“

In der Demokratischen Republik Kongo haben die M23-Rebellen eine einseitige Waffenruhe verkündet. Beobachter vermuten eine Taktik und befürchten eine Verschärfung der Kämpfe.

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Menschen in Goma auf der Flucht vor den von Ruanda unterstützten M23-Rebellen.

Menschen in Goma auf der Flucht vor den von Ruanda unterstützten M23-Rebellen.

© Jospin Mwisha/epd

Nach tagelangen Kämpfen im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat die von Ruanda unterstützte Rebellengruppe M23 einen einseitigen Waffenstillstand ausgerufen. „Wir verhängen aus humanitären Gründen eine Feuerpause, die ab dem 4. Februar 2025 in Kraft tritt“, teilte die Gruppe in einer Erklärung auf der Plattform X mit. Man wolle die Zivilbevölkerung schützen, die eigenen Stellungen würden aber weiterhin verteidigt. Die kongolesische Regierung hat sich bislang nicht zu dem angekündigten Waffenstillstand geäußert. Es ist daher unklar, ob sich das kongolesische Militär an den Waffenstillstand halten wird.

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