BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht äußert den Verdacht, dass sich nach dem Bruch der Ampel einige noch schnell höhere Posten sichern könnten.
Wagenknecht fordert daher einen sofortigen Einstellungs- und Beförderungsstopp in den Bundesministerien. „Jetzt darf es nicht noch eine „Operation Abendsonne“ geben, in der die gescheiterten Ampel-Minister ihre Parteisoldaten mit Beförderungen in den letzten Wochen belohnen“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Die Befürchtung, dass Bundesregierungen vor einem erwarteten Regierungswechsel auf den letzten Drücker verdiente Mitarbeiter mit höheren Besoldungsstufen und Posten belohnen könnten, wird vor Wahlen immer wieder geäußert. In Berlin hat sich die Formulierung „Operation Abendsonne“ als Synonym für fragwürdige Beförderungen etabliert.
Die Ampel-Parteien hätten ihre Ministerien auf Rekordniveau aufgebläht, sagte Wagenknecht. „Die Zeche dafür zahlen über Jahrzehnte die Steuerzahler.“ Sie erwarte, dass in den Bundesministerien bis zur Neuwahl ein Beförderungsmoratorium gelte.
Newsblog zum Ampel-Aus: Habeck äußert sich zu Neuwahlen – und schießt gegen Merz
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de