Während westliche Regierungen seit Jahren vor angeblicher oder tatsächlicher Einflussnahme anderer Staaten auf demokratische Prozesse warnen – etwa durch Russland bei den US-Wahlen oder zuletzt bei Wahlen in Rumänien und Moldau –, zeigt sich nun ein bemerkenswerter Fall direkter europäischer Einmischung im Südkaukasus. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron positioniert sich offen zugunsten des armenischen Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan – und das wenige Wochen vor einer richtungsweisenden Wahl in Armenien.
Südkaukasus
Wahl-Einmischung in Armenien: Macron macht Stimmung für Paschinjan
Kurz vor der Armenien-Wahl stellt sich Frankreichs Präsident Macron demonstrativ hinter Amtsinhaber Paschinjan und attackiert zugleich Russland.
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Ziemlich beste Freunde: Frankreichs Präsident Macron und Armeniens Ministerpräsident Paschinjan
© Alexander Patrin/imago