Wahlkampf

Grüner verteilt Freibier in Schöneberg: „Hätte ein riesiges Problem damit, wenn Merz Netanjahu hofiert“

In Tempelhof-Schöneberg liefern sich CDU und Grüne ein knappes Rennen um das Direktmandat. Ein Kneipenabend mit Moritz Heuberger kurz vor der Bundestagswahl.

Nadia Jusufbegovic
4 Min
Der 34-jährige Moritz Heuberger will in Tempelhof-Schöneberg das Direktmandat gewinnen.

Der 34-jährige Moritz Heuberger will in Tempelhof-Schöneberg das Direktmandat gewinnen.

© Sabine Gudath

Biergeruch und lautes Lachen schlagen einem entgegen, sobald man die Tür öffnet. Im Heckmeck, der Schönberger Kultbar, ist es voll. Das liegt an Moritz Heuberger, dem Direktkandidaten der Grünen, der zum vierten Mal seine Freibier-Aktion veranstaltet. So will er kurz vor der Bundestagswahl noch ein paar Wähler für sich gewinnen. Denn in Tempelhof-Schöneberg geht es jetzt ans Eingemachte, CDU und Grüne liefern sich dort ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das Direktmandat.

Das Gratisgetränk scheint zu wirken – rund 30 Menschen versammeln sich nach Feierabend, um den Kandidaten zu befragen. Von Nahost-Politik bis Klimawandel hat er zu allem etwas zu sagen, auch wenn das Gesagte nicht jedem hier gefällt.

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