Das Brandenburger Umweltministerium gibt in fünf Stufen die Gefahr für die Entstehung eines Waldbrandes an, um die Bevölkerung zu sensibilisieren. Der Deutsche Wetterdienst stellt die Daten bereit. In die Berechnung fließen Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit, Niederschlagsrate und Strahlung der Atmosphäre ein. Brandenburg ist nach Angaben des Landesbetriebs Forst mit ausgedehnten Kiefernwäldern, geringem Niederschlag und leichten Sandböden bundesweit das Land mit der höchsten Waldbrandgefährdung.
Im vergangenen Jahr ging die Waldbrandsaison in Brandenburg - auch dank höherer Niederschläge - im Vergleich zu 2022 eher glimpflich aus: Insgesamt 245 Waldbrände loderten auf einer betroffenen Fläche von 763 Hektar. Im Jahr 2022 waren es 523 Brände auf 1426 Hektar.
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