Känguru von Kladow

Wallaby verschwunden: So läuft die irre Suche nach Augsteins Känguru

Live-Schalten aus dem Wald, Karotten als Köder: Die Suche nach dem Ausreißer wird zur Farce – und ganz Berlin schaut zu. Eine Glosse.

4 Min
Unser Reporter auf der Suche nach dem Känguru in der Sakrower Landstraße

Unser Reporter auf der Suche nach dem Känguru in der Sakrower Landstraße

© Veronika Hohenstein/BK

Kladow, Hauptstadt der flüchtigen Tiere. Erst die Löwin von Kleinmachnow, jetzt das Känguru von Jakob Augstein. Seit Tagen wird gesucht, gefilmt und im Internet gescherzt. An diesem Mittwochmorgen sind wir angereist, um den kleinen Hüpfer zu fangen. Wir kaufen Karotten als Köder. Einen Bund, frisch aus der Auslage und noch feucht vom Sprühnebel des Supermarkts.

Vor den Toren der Stadt, wo die Sakrower Landstraße das Hundeauslaufgebiet Kladow schneidet, treffen wir auf die Jagdgesellschaft unserer Zeit: Journalisten. Seit Tagen durchkämmen sie die Wälder, stellen Kameras auf, berichten live. „Beuteltier ausgebrochen“ titelt die B.Z., der RBB sendet Sonderbeiträge. Berlin hat ein neues Sommermärchen. Haarig und mit Beutel.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*