Brauchtum

Walpurgisnacht im Harz mit Kostümen und Live-Musik

Die Walpurgnisnacht ist eine der größten Touristenattraktionen des Harzes: Jedes Jahr feiern Tausende in mehreren Städten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen...

dpa
2 Min
dpatopbilder - Zwei Hexen in Wernigerode.

dpatopbilder - Zwei Hexen in Wernigerode.

© Matthias Bein/dpa

Walpurgisfest in Wernigerode.

Walpurgisfest in Wernigerode.

© Matthias Bein/dpa

Nach Angaben der Polizei in Halberstadt lief die Walpurgisnacht in Sachsen-Anhalt friedlich an. Ähnlich äußerte sich eine Sprecherin der Polizei im niedersächsischen Goslar. Teilnehmerzahlen konnte die Polizei zunächst nicht nennen.

Im niedersächsischen Teil des Harzes zählen die Orte Braunlage, St. Andreasberg, Bad Grund und Hahnenklee zu den Hochburgen für die Feste rund um die Walpurgisnacht. Auch in Sachsen-Anhalt etwa in Schierke sind zahlreiche Veranstaltungen geplant.

Goethes „Faust“

Die Walpurgisnacht soll nach der heiligen Walburga benannt sein. Goethe hat den literarischen Grundstein für die wilden Feste gelegt. Nach einer Brockenbesteigung im Jahr 1777 hielt er im „Faust“ das teuflische Treiben fest.

Nach altem Volksglauben treffen sich in der Nacht zum 1. Mai Hexen auf dem Brocken, auch Blocksberg genannt, um mit dem Teufel zu tanzen und zu feiern. Zudem wird mit viel Geschrei der Winter ausgetrieben und der Frühling begrüßt. Die Walpurgisnacht ist eine der größten Touristen-Attraktionen des Harzes.

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