Natur

Warnung vor Eichenprozessionsspinner in Berlin

Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit hat eine Warnung vor den Raupen des Eichenprozessionsspinners herausgegeben. Laut Verwaltung sind die Härchen de...

BLZ
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Der Eichenprozessionsspinner ist ein ungefährlicher Nachtfalter. Seine Raupen bilden einen Fressschutz in Form von feinen Härchen, die das Nesselgift Thaumetopoein enthalten. In der Regel müssen die Tiere und ihre gespinstartigen Nester nicht entfernt werden: „Man darf nicht vergessen, dass der Eichenprozessionsspinner ein Baustein der Natur ist und als Nahrung für Vögel wie dem Kuckuck dient“, erklärte Wildtierreferent Derk Ehlert von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt. Außerdem gebe es in der Hauptstadt kein Massenvorkommen, wie in anderen Bundesländern. Bisher sehe es danach aus, dass sich Ende Juni die Raupen zu Faltern entwickeln. Dann sei der Eichenprozessionsspinner nicht mehr gefährlich, sagt Derk Ehlert.

Ein größeres Vorkommen an Tieren ist in der Wuhlheide, am Flughafensee in Reinickendorf sowie im Grunewald vorgefunden worden. Im Volkspark Wilmersdorf sind bereits Hinweisschilder für Parkbesucher an Bäumen befestigt worden. Das milde Sommerwetter führe außerdem dazu, dass die Raupen in den Baumkronen bleiben. Das Kontaktrisiko zum Menschen sei laut dem Experten dadurch geringer. Die Senatsverwaltung empfiehlt dennoch, befallene Orte in den nächsten Wochen zu meiden und Warnhinweise zu beachten. Lebende und tote Raupen sowie ihre Nester sollten nicht berührt werden.

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