Theater

„Warten auf Bardot“: Ein Gespenst namens Brigitte sucht die Volksbühne heim

Brigitte Bardot meets Samuel Beckett: In „Warten auf Bardot“ versucht sich Meo Wulf an der Berliner Volksbühne an der Demontage der umstrittenen Filmikone. Die Kritik.

4 Min
Außerirdische in der Wohnlandschaft: „Warten auf Bardot“ an der Berliner Volksbühne

Außerirdische in der Wohnlandschaft: „Warten auf Bardot“ an der Berliner Volksbühne

© Philip Frowein

Es ist eine kuschelige Gruselwelt, die Bühnenbildnerin Mayan Tuulia Frank entworfen hat, um die Beschwörung der im Dezember 2025 verstorbenen Brigitte Bardot an der Berliner Volksbühne zu ermöglichen: blauer Teppichboden, ein riesiges Flausch-Bett und ein noch riesigeres Conversation Pit für die Sechzigerjahre-Ästhetik.

Für den Grusel sorgen ein stilles Örtchen in Sargform, ein rot rauchendes Loch im Boden und eine überdimensionierte Schere, die von der Decke hängt.

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