Sie bezieht sich auf alle Personen auf allen Verkehrsflächen in allen Liegenschaften des Bundestages, wie zum Beispiel die Flure, Toiletten, Besprechungsräume und Aufenthaltsbereiche. „Ich habe sehr bedauert, dass der Brief von Wolfgang Schäuble nicht eindeutiger war“, sagt Anke Domscheit-Berg, Bundestagsabgeordnete der Linken, der Berliner Zeitung. So habe er zwar dringend zum Tragen einer Maske auf den Gängen aufgerufen, sich jedoch beim Plenum deutlich zurückhaltender gezeigt. „Im Plenum halten sich viele, insbesondere die CDU/CSU, die FDP und die AfD, nicht daran. Das hat eine Symbolwirkung nach außen. Wenn wir möchten, dass große Teile der Bevölkerung dort, wo es sinnvoll oder verpflichtend ist, eine Maske tragen, müssen wir als Politiker mit gutem Beispiel vorangehen.“ Schalten Menschen den Fernseher ein und sehen im Bundestag nur eine Handvoll Abgeordnete mit Mundschutz, habe das keine gute Vorbildwirkung. Aus diesem Grund plädiert sie für eine Maskenpflicht auch im Bundestag. Sie selbst habe bereits vor der Sommerpause eine Maske im Plenum getragen und ist damit noch heute die Ausnahme. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach befürwortet ein Maskengebot. „In Bezug auf die Vorbildfunktion ist es natürlich fragwürdig, keine Maske zu tragen.“
Bundestag
Warum viele Politiker keinen Mundschutz tragen
Während an vielen öffentlichen Orten inzwischen Maskenpflicht herrscht, gelten andere Regeln für den Bundestag. Daran regt sich Kritik.
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Peter Altmaier, Deutscher Bundesminister für Wirtschaft und Energie.
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