Seine einstige Plattenfirma Intercord hatte Grönemeyer damals nach vier Studioalben wegen relativer Erfolglosigkeit herausgeschmissen. Auch die Verantwortlichen bei seinem neuen Label EMI in Köln mussten erst von seinen Plänen überzeugt werden: Als er dort sagte, sein nächstes Album solle „Bochum“ heißen, „haben die mich angeguckt, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank“, erzählte Grönemeyer vor einigen Jahren der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. „"Das kauft schon in Bottrop keiner“, hieß es“. Die Rheinländer wurden eines Besseren belehrt.
Musik
Was Grönemeyers „Bochum“ ausmacht
Mit dem Erfolgs-Album „4630 Bochum“ gelang Herbert Grönemeyer vor vierzig Jahren der Durchbruch - und das Kunststück trotz großer Gefühle und Ernsthaftigkeit...
Florentine Dame
dpa
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ARCHIV - Der Musiker Herbert Grönemeyer steht beim Tourauftakt der Tour "Herbert Grönemeyer - Live 2023" auf der Bühne der Wunderino-Arena.
© Axel Heimken/dpa