Julius Schoeps ist schon seit Jahren dabei, als Vorsitzender der gemeinnützigen „Moses Mendelsohn Stiftung“ derartige Wohnheime zu errichten – Wohnheime, die alle den Namen von in der jeweiligen Stadt bekannten jüdischen Persönlichkeiten tragen. So soll das jüngste von insgesamt vier Wohnheimen in Hamburg den Namen „Hannah Arendt Haus“ tragen. Hauptträger dieser Bauprojekte ist – wie angedeutet – die als gemeinnützig anerkannte „Moses Mendelsohn Stiftung“, die dafür Sorge trägt, dass die Einnahmen aus den von den Studierenden zu entrichtenden Mieten wieder gemeinnützigen Zwecken, vor allem der Bildungsarbeit zugeführt werden und zwar gemäß dem Ziel, „in Wissenschaft und Kultur neue Entwicklungen anzuregen sowie Kreativität und Engagement auf verschiedenen gesellschaftlichen Feldern zu fördern“.
Gedenkstätte Gleis 17
Was ist angemessenes Gedenken?
An der Gedenkstätte Gleis 17 im Grunewald, von wo Tausende Berliner Juden deportiert wurden, soll ein Jugendhotel entstehen. Zum Für und Wider des Projekts.
Micha Brumlik
7 Min
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Das Mahnmal Gleis 17 am Bahnhof Grunewald
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