Plattenbau

Was zur Hölle mache ich in Marzahn? Ein Spaziergang durch das andere Berlin

Auf der Suche nach neuen Orten für den Familienbesuch stieß unsere Autorin auf Marzahn – und blieb hängen. Zwischen Pferdekoppeln, Kopfsteinpflaster und Skywalks im Wartungsmodus.

8 Min
Mit einem Coffee to go in der Hand lehne ich an einer Hauswand in Marzahn – zwischen den großen Plattenbauten und kleinen Läden, fernab von den bekannten Touristenpfaden. Hier zeigt sich ein anderes Berlin.

Mit einem Coffee to go in der Hand lehne ich an einer Hauswand in Marzahn – zwischen den großen Plattenbauten und kleinen Läden, fernab von den bekannten Touristenpfaden. Hier zeigt sich ein anderes Berlin.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem passenden Ausflugsziel für meine Familie. Ich wollte etwas zeigen, das man nicht in jedem Reiseführer findet. Berlin ohne Brandenburger Tor, ohne Currywurst, ohne überlaufene Plätze und Postkartenpanorama. Und so lande ich – eher zufällig – auf der Touristen-Website des Landes Berlin, wo mir ein Spaziergang durch Marzahn empfohlen wird.

Marzahn also. Der Stadtteil, der heute als Brennpunkt bekannt ist. Der Ort mit den Platten. Ich bin neugierig.

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