Wasserhaushalt

Entnahmeverbote in Brandenburg, Niedrigwasser in der Elbe: Geht Deutschland wirklich das Wasser aus?

Niedrige Pegel, Grundwasserstress, 60 Milliarden Kubikmeter Wasserverlust: Vieles spricht derzeit für eine deutsche Wasserkrise. Doch die bundesweiten Daten ergeben ein anderes Bild.

Jens Schade
5 Min
Wasserbilanz: Bundesweit reichen die Daten nicht aus, um eine Krise zu belegen.

Wasserbilanz: Bundesweit reichen die Daten nicht aus, um eine Krise zu belegen.

© Bernd März/imago

Deutschland trocknet aus. Diesen Eindruck vermitteln derzeit nicht nur Schlagzeilen. Das Niedrigwasser auf Rhein, Elbe und Donau beeinträchtigt die Schifffahrt inzwischen so stark, dass mehrere Bundesländer das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen gelockert haben. Im hessischen Weilrod gilt Trinkwassernotstand. Bei Verstößen gegen die Beschränkungen drohen bis zu 5.000 Euro Bußgeld. Karten zeigen niedrige Grundwasserstände, Umweltverbände warnen vor einer Übernutzung des Grundwassers.

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