Holocaust-Leugnerin vor Gericht

„Der Prozess gegen mich ist nicht nachvollziehbar“

Die 88-jährige Ursula Haverbeck ist bereits einschlägig vorbestraft.

BLZ
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Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck neben ihrem Verteidiger am 16. Oktober 2017 im Amtsgericht Berlin-Tiergarten.

Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck neben ihrem Verteidiger am 16. Oktober 2017 im Amtsgericht Berlin-Tiergarten.

© AFP

Die betagte Holocaust-Leugnerin, die zusammen mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann das mittlerweile verbotene Collegium Humanum betrieben hatte, stand bereits mehrmals wegen Volksverhetzung vor Gericht. In den letzten Jahren wurden deutschlandweit ähnliche Prozesse gegen Haverbeck geführt. 

Zuletzt verhängte das Landgericht Verden im August 2017 mehr als zwei Jahre Haft, weil die 88-Jährige in der in Verden herausgegebenen Zeitschrift „Stimme des Reiches“ die Verbrechen des Nazi-Regimes in Abrede gestellt hatte. Bei dem Prozess im Sommer sprach Haverbeck in ihrem Schlusswort von einer „Auschwitz-Lüge“ und betonte, das Konzentrationslager sei kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager gewesen, wo keine Menschen vergast worden seien. Für den Prozess am Amtsgericht Tiergarten war zunächst nur ein Tag geplant. (dpa/BLZ)

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